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08. - 10. April | Innovation für die Pflege – Besuchen Sie uns auf der Messe ALTENPFLEGE in Nürnberg! | Halle 7A, Stand 720
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Ihr Fahrplan zur Telematik­infrastruktur

Ein sicherer und effizienter Anschluss an die Telematikinfrastruktur (TI) ist entscheidend für den digitalen Fortschritt im Gesundheitswesen. Unsere Checkliste unterstützt Sie dabei, alle notwendigen Schritte zu beachten, um reibungslos und effektiv an die TI angebunden zu werden.

  • 1

    eHBA Karte beantragen

    Die Pflegedienstleitung (als Pflegefachkraft) beantragt einen persönlichen auf sich ausgestellten eHBA über das eGBR. Anleitung im nCara Whitepaper

  • 2

    SMC-B-Pflege Karte beantragen

    Der Antrag und das Verfahren der SMC-B-Pflege Karte ähnelt der Beantragung des eHBA.Wichtig ist, dass Sie vor der Beantragung bereits eine eHBA Karte besitzen. Anleitung im nCara Whitepaper

  • 3

    Bedarfsermittlung & Prüfung der eigenen Installationsumgebung mit nCara

    Wir prüfen gemeinsam mit Ihnen Ihre IT-Infrastruktur, ermitteln den nötigen Bedarf und die optimale Installationsumgebung.

  • 4

    TI-Komponenten bestellen bei nCara

    Von der Bestellung bis zur Lieferung bieten wir zusammen mit unserem Partner alle passenden Komponenten für die TI, z.B. Kartenterminal, TI-Zugängen oder KIM-Adressen.

  • 5

    Installation der TI-Komponenten & Einrichtung in der nCara Software

    Wir unterstützen Sie bei der Installation der TI-Komponenten sowie bei der Einrichtung in den nCara Softwarelösungen.

  • 6

    Schulung von Personal im Umgang mit TI-Komponenten in der Software

    Lassen Sie sich und Ihr Personal durch Softwareexperten der nCara schulen, um die neuen TI-Komponenten zu nutzen.

  • 7

    Förderantrag zur Sicherung der TI-Refinanzierung stellen

    Mit dem separaten Antrag beim GKV-Spitzenverband lassen sich Kosten für den TI-Anschluss refinanzieren. Nutzen Sie die Hilfe von nCara, um den Antrag erfolgreich auszufüllen.

Was genau versteht man unter Telematik­infrastruktur?

Die Telematikinfrastruktur ist eine IT-Infrastruktur für die digitale Kommunikation zwischen den Akteuren des Gesundheitswesens wie z.B. Pflegediensten, Ärzten und Apotheken. Diese Infrastruktur, bekannt als TI, ähnelt einem VPN und dient der sicheren Übertragung von Gesundheitsdaten. Aufgrund der Sensibilität dieser Daten sind strenge Sicherheitsmaßnahmen erforderlich, um sicherzustellen, dass nur autorisierte Akteure darauf zugreifen können. Dies erfordert eine komplexe Sicherheitsinfrastruktur und klare Regelungen für den Zugriff, die auch die Zustimmung der Patienten berücksichtigen müssen.

Entdecken Sie die neuen Vorteile

Welchen Nutzen bietet Ihnen eine Telematikinfrastruktur?

Sicherheit beim Datenverkehr

Hochpotente Verschlüsselungstechnologien garantieren die sichere Übertragung der Daten zwischen allen Beteiligten.

Verzögerungsfreier Zugriff

Alle relevanten Gesundheitsdaten können innerhalb kürzester Zeit genutzt werden.

Verwaltung verschlanken

Reduzieren Sie Ihren Aufwand in der  Verwaltung und stellen Sie auf digitale, skalierbare Prozesse um.

Kommunikation fördern

Sichere Kommunikationskanäle ermöglichen Wissenstransfer und führen zu schnelleren und besseren Arbeitsergebnissen.

Papier reduzieren

Weniger Papier bedeutet nicht nur Umweltschutz, sondern auch schnellere Datenverfügbarkeit, bessere Übersichtlichkeit und Arbeitseffizienz sowie Entlastung des Personals.

Mobile Nutzung

Zukünftig werden TI-Anwendungen für den mobilen Einsatz weiterentwickelt. Davon profitieren Sie als ambulanter Pflegedienst am stärksten um die verschieden Anwendungen ortsunabhängig zu nutzen.

Whitepaper zur Telematikinfrastruktur

Starten Sie erfolgreich mit der TI – Mit unserem Leitfaden

Wir sind das Unternehmen, das als erstes einen ambulanten Pflegedienst in Deutschland an die Telematikinfrastruktur (TI) angeschlossen hat. Aufgrund unserer Erfahrungen mit den Herausforderungen bei der Vorbereitung und Implementierung, möchten wir Ihnen den Übergang in den digitalen Wandel des Gesundheitswesens vereinfachen. Zu diesem Zweck haben wir ein Whitepaper erstellt, das den aktuellen Ablauf in der Pflege detailliert beschreibt.

  • Das ist die Telematikinfrastruktur
  • So können Sie die Telematikinfrastruktur nutzen
  • Diese TI-Komponenten werden benötigt
Die TI-Fachanwendungen

KIM – Kommunikation im Medizinwesen

„Kommunikation im Medizinwesen“ (KIM) bezieht sich auf die Kommunikation zwischen verschiedenen Akteuren im Gesundheitswesen, wie Ärzten, Krankenhäusern, Apotheken, Versicherungen und Patienten. Es umfasst den Austausch von Informationen, Befunden, Behandlungsplänen und anderen relevanten Daten, um eine effektive Versorgung sicherzustellen. KIM kann sowohl persönliche Interaktionen als auch digitale Kommunikationstechnologien wie elektronische Patientenakten, Telemedizinplattformen und sichere Messaging-Systeme umfassen. Das Ziel von KIM ist es, die Effizienz, Qualität und Sicherheit der medizinischen Versorgung zu verbessern.

E-Rezept & E-Verordnung für Patienten

Das E-Rezept ermöglicht es Ärzten, Medikamente elektronisch zu verschreiben, und den Patienten, diese in der Apotheke abzuholen, ohne ein physisches Rezept aus Papier zu benötigen. Die E-Verordnung erweitert dieses Konzept auf andere medizinische Leistungen und Produkte, die ein Arzt verschreiben kann, wie beispielsweise Physiotherapie oder Hilfsmittel. Beide Systeme tragen zur Effizienz, Sicherheit und Nachvollziehbarkeit im Gesundheitswesen bei und fördern die Digitalisierung von Prozessen.

Elektronische Patientenakte (ePA)

Die Elektronische Patientenakte (ePA) ist eine digitale Akte, die medizinische Informationen eines Patienten zentral bündelt und sicher verwahrt. Pflegedienste und andere Gesundheitsdienstleister wie Ärzte und Apotheken können – sofern vom Patienten autorisiert – auf relevante Daten zugreifen, diese aktualisieren oder neue Informationen hinzufügen. So erleichtert die ePA die Abstimmung im Versorgungsteam und sorgt für eine umfassende Übersicht über den Gesundheitsstatus des Patienten. Sie enthält Befunde, Diagnosen, Therapiepläne und Medikationspläne. Der Zugriff erfolgt über die Telematikinfrastruktur, die für höchste Sicherheitsstandards sorgt.

Elektronischer Medikationsplan (eMP)

Der Elektronische Medikationsplan (eMP) bietet eine sichere, digitale Übersicht aller Medikamente, die ein Patient einnimmt, einschließlich Dosierung und Einnahmehinweise. Pflegedienste, Ärzte und Apotheken können den Plan – mit Einwilligung des Patienten – einsehen und bei Bedarf aktualisieren. Der eMP hilft, die Medikamentenversorgung zu koordinieren, das Risiko von Wechselwirkungen zu minimieren und die Sicherheit der Therapie zu erhöhen. Der Zugriff erfolgt über die Telematikinfrastruktur, die höchste Sicherheitsstandards gewährleistet. Für Pflegedienste ist der eMP besonders hilfreich, da er Medikationsfehler reduziert und die Abstimmung im Behandlungsteam erleichtert.

Notfalldaten­management (NFDM)

Das Notfalldatenmanagement (NFDM) ermöglicht es, wichtige medizinische Informationen eines Patienten auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) zu speichern. Diese Notfalldaten umfassen Vorerkrankungen, Allergien, Unverträglichkeiten, aktuelle Diagnosen sowie Notfallkontakte. Pflegedienste und andere berechtigte Gesundheitsfachkräfte können im Ernstfall schnell auf diese Informationen zugreifen und unmittelbar geeignete Maßnahmen einleiten. Das NFDM verbessert die Sicherheit der Patientenversorgung und hilft, lebensrettende Entscheidungen zu treffen. Der Zugriff erfolgt über die Telematikinfrastruktur, die höchste Sicherheitsstandards garantiert.

nCara 360 Logo umgeben von Symbolen die für die integrierten Module stehen

Nehmen Sie Kontakt zu unseren TI-Experten auf

Wir sind das Unternehmen, das den ersten ambulanten Pflegedienst in Deutschland an die TI angeschlossen hat. Wir kennen die Hürden bei der Vorbereitung und Durchführung. Geben Sie sich nicht mit weniger zufrieden als mit echten TI-Experten für die Pflege!

Die Standortkomponenten

Diese Softwareunabhängigen Komponenten werden benötigt für einen TI-Anschluss

TI-Konnektor

Um eine sichere Anbindung an die TI zu gewährleisten, benötigen Pflegeeinrichtungen sogenannte Konnektoren, die eine verschlüsselte Kommunikation ermöglichen. IT-Dienstleister unterstützen diese Einrichtungen beim Aufbau und der Wartung der erforderlichen technischen Infrastruktur. Die Wartung eines vor Ort installierten Konnektors kann jedoch aufwendig sein und unerwartete Kosten verursachen.
Mit TI-Gateway gibt es ein Kosteneffizientere Lösung

Kartenterminal

Pflegeeinrichtungen müssen mit Kartenlesegeräten ausgestattet sein, um beispielsweise die elektronische Gesundheitskarte (eGK) der Pflegebedürftigen auszulesen. Dadurch erhalten sie Zugang zu relevanten Daten, die für eine umfassende und qualitativ hochwertige Versorgung erforderlich sind.

VPN-Zugangsdienst

Der VPN-Zugangsdienst zur Telematikinfrastruktur (TI) ermöglicht Gesundheitsdienstleistern einen sicheren Zugriff auf die TI, um Fachanwendungen wie die elektronische Patientenakte (ePA) oder den Medikationsplan (eMP) zu nutzen. Er gewährleistet, dass alle Datenübertragungen höchsten Datenschutzstandards entsprechen und nur berechtigte Personen Zugriff haben.

eHBA: Der elektronische Heilberufeausweis

Dient zur Authentifizierung der Person und deren entsprechenden Rolle im Gesundheitswesen. In der Pflege sollen alle Pflegefachkräfte mit einem eHBA ausgestattet werden. Die Beantragung des eHBA erfolgt deshalb über das elektronische Gesundheitsberuferegister – eGBR abgekürzt. Dem eGBR kommt in diesem Prozess vor allem die Überprüfung der Berufserlaubnis sowie die sichere Identifizierung der Antragsstellenden zu

SMC-B-Pflege: Der elektronische Institutionsausweis

(Security Module Card Typ B) authentifiziert die Pflegeeinrichtung als Akteur im Gesundheitswesen. Eine in der Einrichtung vorhandene SMC-B ist Voraussetzung für die Installation der TI. Die SMC-B-Pflege stellt also die Schnittstelle für die Authentifizierungen in der TI dar. Eine Bestellung der SMC-B-Pflege setzt einen gültigen eHBA voraus.

eGK: Die elektronische
Gesundheitskarte

Die elektronische Gesundheitskarte des oder der Versicherten hatte bei Ihrer Einführung 2015 nur wenige spannende Vorteile. Dies ändert sich nun mit der Einführung belastbarer digitaler Anwendungen zum Vorteil des oder der Klienten. Durch die gesellschaftliche Erfahrung der Pandemie erhöhte sich sprunghaft die Nachfrage der Versicherten zu Notfalldaten für Behandelnde mit allen wichtigen Informationen.

Sie pflegen Ihre Klienten, wir pflegen Ihren Konnektor

Unsere TI-Gateway Lösung zu den Standortkomponenten

Unsere Lösung zu den Standortkomponenten. Mit dieser innovativen Cloud-Lösung benötigen Sie lediglich den TI-Kartenterminal und die zertifizierten Ausweiskarten – den TI-Konnektor haben wir bereits in ein hochsicheres, zentrales Rechenzentrum integriert. Da Sie das TI-Kartenterminal direkt von uns erhalten, profitieren Sie von einer einfachen und schnellen Implementierung. Der standortunabhängige Zugriff über einen sicheren VPN-Tunnel bietet Ihnen zudem maximale Flexibilität und Mobilität.

FAQ zur Telematikinfrastruktur

Häufig gestellte Fragen

  • Was ist die Telematikinfrastruktur (TI), und warum ist sie für Pflegedienste wichtig?

    Die TI ist das digitale Netzwerk des deutschen Gesundheitswesens, das alle Akteure wie Ärzte, Apotheken, Krankenhäuser und Pflegedienste sicher miteinander verbindet. Sie ermöglicht den Datenaustausch über standardisierte Schnittstellen, z. B. für die elektronische Patientenakte (ePA). Für Pflegedienste ist die TI wichtig, um effizienter mit anderen Akteuren zu kommunizieren, Zeit zu sparen und gesetzlichen Anforderungen wie dem Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) nachzukommen.

  • Welche technischen Voraussetzungen muss mein Pflegedienst für die Anbindung an die TI erfüllen?

    Für die Anbindung an die Telematikinfrastruktur (TI) benötigt Ihr Pflegedienst einige technische Voraussetzungen. Dazu gehört ein Konnektor, ein spezielles Sicherheitsgerät, das als Schnittstelle zur TI dient und für eine sichere Datenübertragung sorgt. Falls digitale Signaturen erforderlich sind, benötigen Ihre Pflegefachkräfte einen elektronischen Heilberufsausweis (eHBA). Außerdem ist eine kompatible und moderne Pflege-Software erforderlich, die nahtlos mit der TI zusammenarbeitet. Ergänzend dazu wird ein Kartenlesegerät benötigt, um die elektronische Gesundheitskarte (eGK) Ihrer Patienten einlesen zu können. Wir stehen Ihnen bei der Auswahl und Einrichtung der passenden Hardware und Software gerne unterstützend zur Seite.

  • Wer beantragt den eHBA für eine GmbH, wenn die Geschäftsfüher/Inhaber keinen Gesundheitsberuf nachweisen können?

    Leider können nur Pflegefachpersonen einen eHBA beantragen, weshalb die Beantragung in der Regel über die Pflegedienstleitung (PDL) erfolgt. Hintergrund ist, dass die TI den Zugriff auf Fachinformationen auf qualifizierte Personen beschränkt. Gleichzeitig ist die SMCB-Karte zwingend erforderlich, die vom Geschäftsführer beantragt werden muss – hierfür ist ein gültiger eHBA notwendig.

  • Welche Vorteile hat die TI für meinen Pflegedienst konkret?

    Die Telematikinfrastruktur (TI) bietet Ihrem Pflegedienst zahlreiche Vorteile: Sie ermöglicht die effiziente Übermittlung von Dokumenten wie Verordnungen und Medikationsplänen, spart Zeit und reduziert Fehler. Gleichzeitig gewährleistet die TI höchste Datenschutzstandards für die sichere Übertragung von Patientendaten. Dank der verbesserten Interoperabilität können Sie einfacher mit Ärzten, Apotheken und Krankenhäusern zusammenarbeiten. Zudem sind Sie durch die TI optimal auf zukünftige gesetzliche Anforderungen wie elektronische Abrechnungen vorbereitet.

  • Welche Kosten entstehen für die TI-Anbindung, und gibt es Fördermöglichkeiten?

    Die Kosten setzen sich zusammen aus der Anschaffung von Hardware, Software und eventuellen Servicegebühren für die Wartung. Für viele dieser Ausgaben gibt es Förderprogramme, z. B. durch die Pflegekassen. Wir beraten Sie, welche Optionen für Ihren Pflegedienst infrage kommen und helfen bei der Antragstellung.

  • Wie lange dauert die Einführung der TI, und wie läuft sie ab?

    Die Einführung der Telematikinfrastruktur dauert in der Regel 4 bis 8 Wochen und umfasst eine umfassende Beratung, die Installation der Hardware und Software durch unsere Techniker, die Schulung Ihrer Mitarbeitenden sowie kontinuierlichen Support nach der Implementierung. Bitte beachten Sie, dass die Bestellung und Lieferung der TI-Karten die Einführung verzögern kann – ein Prozess, auf den wir als TI-Anbieter keinen direkten Einfluss haben.